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Konservative Therapie

Konservative Behandlungsmöglichkeiten in der Orthopädie

Eigenbluttherapie ACP
Die Behandlung mit ACP oder Autologous Conditioned Plasma (patienteneigenem Blutplasma) stellt ein mittlerweile häufig angewandtes Behandlungsverfahren zur Therapie von Sehnen- und Muskelreizungen/Verletzungeb und verschleißbedingter Gelenkbeschwerden dar. Die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren können Heilungsvorgänge positiv beeinflussen. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren im Blut können Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel angeregt werden.
Klinische Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit. Zur Behandlung wird dem Patienten Blut abgenommen und aufbereitet. Diese Substanz wird dem Patienten dann in Form von Injektionen an die schmerzhafte Stelle oder in das Gelenk eingespritzt. Bei fortgeschrittener Arthrose muss Ihr Arzt genau prüfen, ob ein die künstlichen Gelenksersatz eine bessere Therapieoption darstellt.

Einsatzbereiche von ACP:

  • Sehnenansatzbeschwerden (Tendinopathien)
  • Tennis und Golfer-Ellbogen
  • Kniescheibenspitzensyndrom
  • Achillessehnenreizung (Achillodynie)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Arthrosen (Grad II-III)
  • Akute Zerrungen/Muskeleinrisse
  • Kreuzbandteileinrisse

 

Das Aushängeschild der österreichischen Freeskier Matthias Mayr ist 6 Wochen nach erfolgter ACP Therapie bei einem Kreuzbandriss wieder in Saalbach voll im Einsatz

 

postoperativ nach

  • Kreuzbandteileinrisse
  • Meniscusnaht
  • Mikrofrakturierung
  • OATS Plastik

Patientenbroschüre ACP

Knorpelkräftigung mit Hyaluronat
Langandauernde Schmerzlinderung durch eine einzige Injektion
Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der Glykosaminoklykane, die im menschlichen und tierischen Gewebe und auch in der Gelenksflüssigkeit vorkommen. Sie verbessern die Gleitfähigkeit und Ernährung des Knorpels im Gelenk. Diese Substanz wird im Labor erzeugt und in das Gelenk injiziert. Neuere Mittel werden nur mehr einmal, andere 3 bis 5 Mal in einem Abstand von 3 bis 5 Wochen injiziert. Studien haben gezeigt, dass bei Patienten mit Arthrosebeschwerden mit dieser Therapie ein positiver Effekt über viele Monate erzielt werden kann.
orthomedplus bevorzugt die Behandlung mit einer einzelnen Injektion mit einer Depotwirkung. Diese ermöglicht die reibungslose Bewegung des Gelenks. Der Schmerz wird gelindert, der Bewegungsumfang steigt wieder. Nach jeweils 6 Monaten kann eine neuerliche Injektion erfolgen, um einen operativen Eingriff hinauszuzögern.

Repuls-Tiefenstrahler Therapie
Chronische und akute Probleme im Sehnenansatz-, Sehnenursprungs- und Sehnenscheidenbereich
akute traumatisch bedingte Beschwerdebilder
Verspannungszustände im Nacken und Rückenbereich
arthrosebedingte Gelenksbeschwerden (nur Reizminderung, keine Wirkung auf Knorpel!)
Ischiasbeschwerden

Knochenmarködem

Nach chronischer Überbelastung oder akuten Traumen kann es im Knochen zu Flüssigkeitsstau, dem sogenannten Knochenmarködemen kommen. Dieses ist mitunter stark schmerzhaft und kann in weiterer Folge auch zu einem bruchähnlichen Defekt am Knochen führen (Stressfraktur). In diesem Falle kann nach einer sorgfältigen Abklärung mit einer durchblutungsfördernden Infusionstherapie (Ilomedin) das Ödem eingedämmt werden. Zusätzlich ist auch eine Entlastung des betreffenden Areals meist mit Krücken notwendig. Typische Orte des Knochenmarködems: Knie, Hüfte, Unterschenkel, Sprunggelenk oder Fuß.


Stosswellentherapie
Die Stosswellentherapie (ESWT) ist eine medizinisch-wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode für:
Schmerzhafte Verkalkung der Schulter
Schmerzhafte Fersenspornbildung
Tennis– oder Golfer- Ellbogen, Achillessehnenreizungen
nicht heilende Knochenbrüche, die sogenannten Pseudarthrosen
Ulcus cruris und chronisch offene Wunden

Das Schmerzgebiet wird mit Röntgendurchleuchtung oder Ultraschall geortet. Die Stoßwellen bewirken im Gewebe eine biomechanische Rückkopplung und die Ausschüttung von Botenstoffen, die sowohl Reparaturprozesse als auch durchblutungsfördernde Prozesse einleiten. Der Heilungsverlauf ist, abhängig von der Schwere der Erkrankung, in den überwiegenden Fällen nach wenigen Wochen erfolgreich abgeschlossen.

Kreuzschmerz

  • Epidurale Kortisoninfiltration
  • Kreuz- und Ischias-Schmerz Therapie

» mehr Info: Ambulante Leistungen

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